Yamaha GTS 1000 A

Ja wie bin ich denn so zu meiner Yamaha GTS 1000 gekommen. Der lange Weg begann bereits im zarten Alter von 15 Jahren als ich mich zum erstenmal für die motorisierte Fortbewegung auf 2 Rädern interessierte.
Damals noch ohne Führerschein wurde eine Adler 200 für 20 DM aus der Scheune eines Nachbarn gekauft. Das Maschinchen wurde wieder flott gemacht (Dank deutscher Wertarbeit) nahm der Motor auch irgendwann wieder seinen Geist auf und es folgten unvergessliche Stunden sowohl für mich, wie auch für die Ortssheriffs der benachbarten Gemeinden. Kurz und Gut, nach mehrmaligem erwischt werden, und der Abarbeitung von Sozialstunden beim Rot Kreuz, wo ich denn auch gerade die notwendigen Unterlagen für den Führerschein günstig erwarb :-)), blieb mir dann nichts anderes übrig, als legal eine Fahrlizenz mit 16 zu erwerben und ein legales Moped mir von meinen Eltern  als Dank für die bestandene Schulprüfung und jetzt gesetzeskonformes Verhalten, kaufen zu lassen.  Es musste für die damalige Zeit natürlich das Non plus Ultra sein, eine Kreidler Florett RS mit unheimlichen 6,25 PS.

Mit 18 wurde dann der Führerschein der Klassen 1 + 3 erworben und es wurde sich wiederum für die damalige Zeit das heftigste noch bezahlbare Motorrad was möglich war, zugelegt. Die Kawasaki Z 900 mit sagenhaften 88 PS. Nach diversen Umbauten und Änderungen war der Bock endlich halbwegs straßentauglich. Irgendwann bei einer Beschleunigungsorgie kam aus dem Scheinwerfer schwarzer stinkender Qual und es war Schluß mit Vortrieb. Kabelbaum verschmort bis zur Lichtmaschine, war die Ursache. Nachdem alles wieder verdrahtet war, natürlich nicht mit den richtigen Farben wurde der Bock verkauft. Ich hoffe nur das der Nachbesitzer nie mal was neu verdrahten musste. Da hätte er viel Spaß gehabt.

Was nun folgte war eine länger Pause da mittlerweile sich Kinder ankündigten und Familie wichtiger als 2 Räder war.

Mit 40 Jahren waren meine Kinder dann in einem Alter wo der Papa auch mal wieder ein risikoreicheres Leben führen konnte. Man erinnerte sich wieder an die Zeit auf 2 Rädern und ein Motorrad wurde sich dann zum 40ten Geburtstag angeschafft. erst sollte es ein Chopper sein eine Yamaha Virago 1100, dann jedoch nach einer Sitz und Fahrprobe wurde es die BMW K 100.

Nach einer heftigen Kaltverformung durch einen schweizer Autofahrer auf der A5 bei Offenburg bei der die BMW doch heftig gelitten hatte – ich Gottseidank weniger – begann, nachdem ich aus dem Krankenhaus wieder zu Hause war, der Neuaufbau der BMW. Alles was Gelb ist wurde ersetzt bzw. neu lackiert, einschließlich der kpl. Gabel und Frontpartie. Irgendwie war aber danach der Spaß an der BMW nicht mehr so richtig vorhanden.
1 Jahre vorher hatte ich meinem Ex-Schwager eine Yamaha GTS 1000 geholt und sie ihm nach Hause gefahren und mich dabei schon ständig geärgert das ich sie nicht selbst gekauft hatte. Jetzt stand sie wieder in der Zeitung und ich habe zugeschlagen. Die BMW gut verkauft und von da an war ich von dem GTS Virus besessen.

 

 

Das ist meine Nummer 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier die Nummer 2.

 

 

 

 

 

Ich denke das ist jetzt die Letzte, die Nummer 3.

 

 

 

 

 

Alle 3 zusammen

Nummer 2, wurde mit 58.000 km für 1600€ direkt in meiner Nähe gekauft, Lackfarbe Orginal rot, jedoch in einem erbärmlichen Zustand und sollte eigentlich als Ersatzteilträger dienen. Da aber neue Kupplung, neue ABS-Pumpe und neue Bremsscheibe verbaut war, wurde sie wieder aufgebaut. Jetzt Farbe Yamaha FJR 1300 blau.

Nummer 3, Unfallmaschine Achsschenkel vorne gebrochen, Geweih krumm, keine Papiere mehr und, und, und. Habe ich von Henri einem Franzosen geschenkt bekommen. Zu verwenden war eigentlich nur noch der Motor, Hinterrad und Schwinge hinten. Wurde kpl. mit Ersatzteilen die ich noch zu Hause liegen hatte und mit Teilen die mein Freund Rob noch rumliegen hatte, neu aufgebaut. Ursprüngliche Farbe rot, jetzt Mazda 6 Rubinrot Metallic in Verbindung mit Onyxschwarz Metallic.